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Flex Halle
Donaukanal, Abgang Augartenbrücke
1010 Wien
Beginn: 22 Uhr
Justus live on stage: 24 Uhr
Eintritt: VVK € 10.- / AK € 12- Beginn: 22:00[/list:u]
ARTIST INFO:
JUSTUS KÖHNCKE
Justus Köhncke - Ihr kennt ihn.
Mit dem Projekt Whirlpool Productions (zusammen mit Hans Nieswandt, Eric. D. Clark und anfänglich auch Fred Heimermann) entwarf er in den 90ern House Music aus einer mitteleuropäischen Perspektive, was zu vier Alben und sogar einem paneuropäischen Hit führte: das unvergessene "From: Disco To: Disco", das 1997 5 Wochen lang die italienischen Popcharts anführte.
Nach dem Whirlpool-Split Ende 2000 und der Veröffentlichung seiner ersten, eher elektronisch-kammermusikalischen Coverversionen-Sammlung "Spiralen der Erinnerung" 1999 begann Köhncke, den Club mit seinem speziellen SciFi-Disco-Techhouse-Modell zu beschallen, was 2001 mit den bei seinen alten Kölner Rave-Kumpels von KOMPAKT veröffentlichten Maxis "Jet/Shelter" und "2 After 909" seinen in den Clubs Europas gern gehörten Anfang nahm.
Mutigerweise veröffentlichten KOMPAKT, bekannt als damalige Bannerträger des Minimal-Techno, 2002 Köhnckes zweite Solo-LP, "WAS IST MUSIK", die neben den Club-Entwürfen auch die andere Seite des Künstlers, den elektronischen Popsong, enthielt. Weil das bis hin zu eine Münchener-Freiheit-Discoversion ging ("Du bist nicht allein"), war plötzlich das Genre des Schlagertechno geboren. Seither hat sich Justus Köhncke als DJ, Produzent und Remixer weiter einen Namen gemacht, insbesondere mit der Poppers-Hymne "HOMOGEN" (2003) und dem unwiderstehlichen Club-Sommerhit 2004, "TIMECODE". Und natürlich hat er ein neues Album produziert, das nun Ende Januar erscheint: DOPPELLEBEN.
Dafür hat sich Köhncke erstmalig mit einem Coproduzenten zusammengetan. Er ist kein Unbekannter: Fred Heimermann ist sein alter Freund aus frühen Whirlpool-Tagen und hat als Gitarrist, Freund und Coach auf dem Album gewirkt. Bei den aktuellen Auftritten wird Heimermann mitwirken, um aus dem DOPPELLEBEN einen HOMOGENn Genuss zu machen. Zum Tanzen und Träumen - denn das passt sehr gut zusammen.
ARTIST INFO – ELLEN ALLIEN
Eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Elektro-Szene ist (natürlich) weiblich und kommt (eben so selbstverständlich) aus Berlin. Ellen Allien, eigentlich Ellen Fraatz, ist DJane, Produzentin, Party-Veranstalter und Labelbesitzerin in einem. Eine Power-Frau vor dem Herrn, die auch nach über zehn Jahren aktiven Lebens in der deutschen Techno-Kultur keine Spur Langweile angesetzt hat und weiter straight ihren Weg verfolgt.Ihren ersten Kontakt mit elektronischer Musik knüpft sie 1989, als sie für ein Jahr in London lebt und zum ersten Mal Acid-House Parties besucht. Zurück in Berlin beginnt die Techno-Welle gerade auch nach Deutschland überzuschwappen. Ellen arbeitet damals (1992) im Fischlabor - eine der ersten Berliner Bars, in denen die DJs beginnen Techno und House aufzulegen - um ihre Akrobatik-Ausbildung zu finanzieren. Mehr aus Neugierde denn aus richtiger Ambition schnuppert sie hinter die Plattenteller und wird schon bald darauf vom Vinyl mehr gepackt als von Jonglierbällen oder Trapez-Seilen.Sie wird zum Resident-DJ im Bunker, dem legendären Tresor oder dem Berliner E-Werk und bekommt nebenbei noch ihre eigene Radio-Show "Braincandy" auf Kiss FM. Passend dazu gründet sie auch noch ihr eigenes Label Braincandy, auf dem sie experimentellen Techno veröffentlicht (O-Ton: "No easy stuff").Ihr Parade-DJ-Leben läuft eigentlich wie am Schnürchen, als mit der eigenen Plattenfirma aber mehr Probleme auf sie zu kommen, als sie sich das jung und unerfahren ausgerechnet hatte. Der Vertrieb spielt kaum mit, und die Männerdomäne Musik-Biz gibt ihr den Rest, um Braincandy erst mal wieder über den Haufen zu werfen. Von nun an (1997) veranstaltet sie Partys namens B Pitch. Zwei Jahre später wagt sie wieder eine Labelgründung und stampft B Pitch Control Records aus dem Boden, um den Sound der Parties auf Platte zu pressen. Mit Berliner Weggefährten wie Sascha Funke oder Tok Tok vs. Soffy O klappt das wunderbar, das Label mausert sich in kürzester Zeit zu einem der angesagtesten Namen für elektronische Musik in Deutschland und dem Rest von Europa.Ellen bleibt aber weiter als DJane höchst aktiv und veröffentlicht Mix-Alben, bei denen sie sich nicht auf einen bestimmten Sound festlegen lässt. War "Flieg Mit Ellen Allien" noch höchst poppig ausgefallen, ist "Weiss.Mix" eine äußerst raffiniert gemixte Ansammlungen von abstrakten Künstlern wie Squarepusher oder Akufen.Auch mit ihren eigenen musikalischen Vorstellungen bleibt sie nicht hinter dem Berg. Auf ihrem ersten Album "Stadtkind" klickt sie sich durch feinsten Electro-House, zu dem man sie auch singen hört. Berlin bleibt dabei ihren Texten zufolge die wichtigste Konstante in ihrem Leben. Als in den Nach-Millenniums-Jahren die Hauptstadt Szene endlich wieder eine Größe wie zu besten Tresor-Zeiten erreicht, gestaltete sie die Nacht auch wieder als Party-Organisatorin der "Boogy Bytes" mit und gründet mit "Spielwiese" ein neues Label, das ausschließlich 7Inches veröffentlicht. Im April 2003 erscheint ihr zweites Album "Berlinette". Der Name ist Programm. (Quelle: laut.de)
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