die (goldene) mitte zwischen house und techno ist schon länger nicht mehr systematisch ausgelotet worden. die zwillingsgenres drifteten zwischenzeitlich immer weiter auseinander, als hätte es niemals gemeinsame wurzeln gegeben.
das potenzial, das dabei sinnlos brachlag, haben âme (alias kristian beyer und frank wiedemann aus karlsruhe) binnen kürzester zeit souverän aufgearbeitet – mit fünf eps in zweieinhalb jahren, die den bogen vom slicken deep house („sarari") bis zum symphonischen minimal techno („engoli", „rej") spannen.
mittlerweile gelten âme, im jazzanova-kosmos sonar kollektiv beheimatet, als speerspitze der neuen clubtauglichen deepness. die struktur und die soundqualität ihrer produktionen sind so state of the art, dass es manchmal weh tut – aber nicht lange, und am ende siegt immer die schönheit. schließlich steht „âme" im französischen für „seele
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