Angefangen hat eigentlich alles schon in den 80igern. EBM / Wave / Synthiemusik prägen Retrograd schon sehr früh. 1989 ist es endlich soweit. Nach der Maueröffnung erlebt der gebürtige Duisburger und in Essen aufgewachsene seinen ersten Rave in einer Kanalisationsvorhalle in Berlin. Sofort war klar, diese Art elektronischer Musik wird den weiteren Weg bestimmen! Bis heute ist er seiner Prämisse gefolgt und hat sich elektronischen Sounds mit Seele verschrieben. ... Read more
Angefangen hat eigentlich alles schon in den 80igern. EBM / Wave / Synthiemusik prägen Retrograd schon sehr früh. 1989 ist es endlich soweit. Nach der Maueröffnung erlebt der gebürtige Duisburger und in Essen aufgewachsene seinen ersten Rave in einer Kanalisationsvorhalle in Berlin. Sofort war klar, diese Art elektronischer Musik wird den weiteren Weg bestimmen! Bis heute ist er seiner Prämisse gefolgt und hat sich elektronischen Sounds mit Seele verschrieben.
1991 - Erster Residentjob im Amadeus in Essen
1992 - Gastauftritte im Modell Traumwelt (später Flamingo // jetzt Baliha Lounge)
1993 - Die Raves halten Einzug in das Ruhrgebiet (Auftritte Collapse Kö´burg/Krefeld u. a.)
Erste und einzige eigene Produktion (Ramses & Ramonis - Project X)
1994 - Umzug in den Norden der Republik (Unzählige Veranstaltungen im Raum Bremen // Oldenburg // Wilhelmshaven - Mit dem Projekt „Ramses“ zählt er in dieser Region noch heute als Urvater des Techno)
1995 - Auftritte während der Loveparade u. a. in einem stillgelegten U-Bahn Schacht und diversen Clubs (z. B. München/Alabama - Hamburg/Unit uvm.)
Zwischen 1996 und 2000 gab es dann u. a. Auftritte in Griechenland / Südafrika und unzählige in Deutschland. Ständig wechselnde Projekte wie The Seth / Klelectric / Great fuckin´ cowboys machten es Retrograd möglich, stets kompromisslos seinen Sounds treu zu bleiben ohne einer kommerziellen Abnutzung zu unterliegen und die vielen Facetten der elektronischen Tanzmusik für sich zum Inhalt zu machen.
Weitere Projekte, so der eigene Club, folgten. Dort spielte Retrograd mit weltweit bekannten Künstlern wie Monika Kruse // Terence Fixmer // Chris Liebing // Tyree Cooper // Derrick May // Derrick Carter // Terrence Parker // George Morel // Boris Dlugosch uvm.
Da der Spaßfaktor bleiben sollte, zog er sich aber bald wieder aus der Clublandschaft zurück. Die Musik sollte nicht einfach ein Job werden.
Hafenamt, das aktuelle Projekt, bringt seit nunmehr 6 Jahren gute Unterhaltung mit hohem Spaßfaktor ins Ruhrgebiet und macht die Welt ein bisschen tanzbarer.
VERANSTALTUNGEN:
Seit 1993 ist Retrograd für Veranstaltungen im Segment elektronischer Musik verantwortlich. Zunächst gründete Retrograd die Agentur t.o.t. mit welcher er im Norden der Republik für viel Bewegung sorgte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein Gespür für Events auch im größeren Stil (bis zu 5000 Personen) oder die Liebe zum Detail. Alte Burgen, leerstehende Fabrikhallen, Bootsfahrten, Reisen, geheime Events...
Retrograd entwickelte immer ausgefallenere Konzepte.
Dies blieb nicht unbemerkt, so dass sich die Planung nicht nur auf elektronische Musikevents beschränkte, sondern die Nachfrage für Unternehmens interne Incentives, Konzeption für Privatpartys u. ä. stetig stieg. So ist im Veranstaltungsbereich heute alles möglich, wenn eine Grundvoraussetzung stimmt, der Spaß an der Sache.
DESIGN:
Im Design-Bereich setzt sich Michael immer wieder ein Ziel; Projekt orientierte Perfektion! Seit 18 Jahren realisiert er Design-Profile mit Anspruch und ohne Kompromiss.
POLITIK:
Politisch zu sein, fällt aufgrund des gelenkten Informationsflusses zunehmend schwerer. Medien werden offenkundig zu Markting-Elementen missbraucht und immer oberflächlicher. Parteiprogramme sind immer schwammiger in ihrer Ausgestaltung, so dass eine politische Verdrossenheit nicht wundert, sondern sogar bezweckt scheint.
Retrograd zweifelt an!!!
Zurzeit entwickelt Retrograd einen, in öffentlichen Foren ausgestalteten Masterplan. Themen die bewegen, werden diskutiert und abgewogen und nach den vernünftigsten Aspekten niedergelegt. Ziel ist es, ein neu strukturiertes soziales Wirtschaftssystem von Menschen für Menschen zu gestalten.
Das Internet wird dabei als beste interaktive Plattform im Vordergrund stehen. Der Plan soll weitgehend 2012 in einer ersten Fassung vollendet sein und den Parteien zur Verfügung gestellt werden. Show less
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