Mit der heute legendären Maxi „LMS / Schwule Rapper“ stellte Kool Savas das Game Mitte 2000 komplett auf den Kopf; der Beitrag zum Album von Plattenpapzt („King Of Rap“) bedeutete schließlich seinen endgültigen Durchbruch. Kurz nach dem Release der EP „Haus & Boot“ über PDNTDR gründete Kool Savas 2001 schließlich sein eigenes Label Optik Records und stieg wenig später mit seinem LP-Debüt „Der beste Tag meines Lebens“ auf Platz 6 der Media Control Charts ein. Vor allem der auch als dritte... Read more
Mit der heute legendären Maxi „LMS / Schwule Rapper“ stellte Kool Savas das Game Mitte 2000 komplett auf den Kopf; der Beitrag zum Album von Plattenpapzt („King Of Rap“) bedeutete schließlich seinen endgültigen Durchbruch. Kurz nach dem Release der EP „Haus & Boot“ über PDNTDR gründete Kool Savas 2001 schließlich sein eigenes Label Optik Records und stieg wenig später mit seinem LP-Debüt „Der beste Tag meines Lebens“ auf Platz 6 der Media Control Charts ein. Vor allem der auch als dritte Single veröffentlichte Titelsong markierte dabei eine erstaunliche Erweiterung des lyrischen Repertoirs: Zu hartem „Sex-Battle-Kram“ (O-Ton Savas) kamen sehr persönliche, gesellschaftskritische Songs, die den Berliner vom kontroversen Battlemonster mit Szene-Hype zum unbestrittenen König der Rapnation machten. Was das HipHop-Establishment anfangs verstörte, markiert heute den Qualitätsstandard der Szene: Ikonen wie Curse und Moses Pelham haben S-A-V auf ihre jeweiligen Alben gebeten, mit Samy Deluxe teilte er sich den Track „OK“ auf Melbeatz´ „Rapper´s Delight“-LP. Internationale Kollabos mit Wu-Tang-Produzent RZA, Deutschlands erfolgreichstes Mixtape aller Zeiten („John Bello Story“) sowie die Top Ten-Single „All 4 One“ mit Kollege Azad festigten seinen Ruf als Major-Player mit dem Hunger eines Newcomers. Show less
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